Erfahrungsberichte FSJ im Ausland 
Die verschiedenen Einsatzstellen im Ausland sind ebenso unterschiedlich wie die jungen Leute, die dort ein Freiwilliges Soziales Jahr verbringen.
Eins jedoch vereint: Jeder FSJler sammelt wertvolle Erfahrungen, die einen großen Einfluss auf das weitere Leben haben.
An dieser Stelle möchten wir einen kleinen Ausschnitt an solchen persönlichen und facettenreichen Erfahrungen vorstellen. 


| Artur J. - Ungarn 
"Der Einsatz bringt mir viel Lebenserfahrung, Weitblick, neue Freunde, Entwicklungsmöglichkeiten im Glauben, Charakter und viele erzählenswerte Erlebnisse!
Diesen Einsatz zu machen bedeutet für mich, meine Heimat, Familie und Freunde zurückzulassen und mit Gott zusammen ein Stück dieser Welt zu erkunden. Ich lerne eigenständig zu leben und Entscheidungen zu treffen. Eine Herausforderung für mich war es die ganze Organisation (Bewerbungsverfahren…) alleine durchzuführen und ohne Hilfe von anderen zu reisen." |



| Marek C. - Brasilien 
"Zu der Frage, was mir mein FSJ bringt: Ich denke der wichtigste Punkt ist, dass ich merke, dass ich etwas bewirken kann. Viele Menschen brauchen sowohl im geistlichen als auch im materiellen Hilfe und Gott kann durch uns hier wirken. Des Weiteren lerne ich viel fürs Leben. Zum einen etabliert sich das selbstständige Leben und Arbeiten und zum anderen lerne ich eine neue Sprache und Kultur kennen. Durch den langen Aufenthalt hier habe ich auch meine Familie und meine Freunde noch mehr zu schätzen gelernt." |



| Matthias H. - Brasilien 
"Das Jahr bringt mir eine unglaubliche Blickerweiterung, da ich jetzt 2 Kulturen, 2 Sprachen, 2 Länder kenne und somit auch große Veränderungen an mir feststelle, die auch aus dem täglichen intensiven Bibellesen resultieren. Ich sehe jetzt vieles aus einem ganz anderen Blickwinkel und kann sagen: Ich habe mich selbst gefunden und bin vollkommen selbstständig!" |



| Frederik K. - Ungarn 
"Der Einsatz in Ungarn gibt mir die Möglichkeit aus dem Alltag rauszukommen. Ein neues Land kennen zu lernen, neue Menschen, die andere Kultur. Zudem werde ich jeden Tag mit Gott konfrontiert und habe gelernt wie wichtig es ist Zeit mit ihm zu verbringen. Nicht zuletzt wird mir das als Zivildienst angerechnet und die Sprache Englisch wird jeden Tag besser.
Ich bin froh den Einsatz machen zu können, sehe wie Gott an mir arbeitet und kann es nur jedem empfehlen. Ein Jahr im Ausland ist eine Erfahrung, die ich nicht missen will und zu der ich so nie wieder kommen werde: Aus dem „sicheren“ Zuhause weggehen, die Familie, Freunde und auch Freundin zurücklassen was oft nicht leicht ist." |



| Philipp T. - Österreich 
"Fernab von meinem vertrauten Umfeld, ganz auf mich alleine gestellt habe ich gelernt, selbstständiger zu denken und Sachen auch selber in die Hand zu nehmen. Das Zusammenleben mit den unterschiedlichsten Charakteren, das Arbeiten auf verschiedensten "Baustellen" hat mich ganz schön geprägt und weiter gebracht! Ich hab gelernt, einen Haushalt zu führen mit allem was dazugehört: Wäsche waschen, Essen kochen und was es bedeutet wenn man ein Hemd auf "links" drehen muss, um es ordnungsgerecht zu bügeln J. Ein sehr positiver "Nebeneffekt" ist wohl die gemeinsame Zeit mit einem gemeinsamen HERRN, Jesus Christus! Das gemeinsame Bibelstudium unter den FSJlern und das Andachtsprogramm mit den jeweiligen Leitern bestärkt nicht nur, sondern führt auch zu tollen Erlebnissen mit einem Gott, der sich um seine Kinder kümmert." |



| Michi E. - Brasilien 
"Was bringt mir mein Einsatz: Mein FSJ bringt mich vor allem in handwerklicher Sicht sehr voran, ich habe schon viele neue Geräte ausprobiert. Außerdem wird man durch das Jahr ohne Eltern sehr selbstständig, da man sich um sehr viel selbst kümmern muss! Und man lernt natürlich eine neue Sprache und Kultur kennen." |



| Alexandra G. - Brasilien 
"Ich genieße dieses Jahr in Brasilien sehr, weil es mir viele gute und lehrreiche Erfahrungen bringt: Neue Sprache, schönes Land, interessante Menschen, andere Kultur, andere Sitten. Ich bin froh, Teil dieser Arbeit zu sein und freue mich - auch wenn ich die Welt nicht verändern kann - den Kindern, mit denen ich zu tun habe, ein Stück Hoffnung mit auf den Weg zu geben." |



| Friederike F. - Brasilien 
"Ich habe gelernt mit neuen Dingen umzugehen oder besser: sie in einer anderen Weise anzugehen.
Ich habe viel über Verhalten in bestimmten Situationen gelernt und auch, was das wichtigste von allem ist: Kommunikation!
Meinen Nachfolgern würde ich raten, sich selbst nicht zu ernst zu nehmen - auch über eigene Fehler zu lachen, nicht über andere urteilen - ohne alles über sie zu wissen und immer dran denken: „it´s not wrong, just different!“ |

|